Widerspruch gegen Google Street View einlegen

Veröffentlicht am 03.05.2010 in Service

Bild: Axel Mauruszat

Der Internetdienstleister Google fotografiert seit geraumer Zeit weite Teile Deutschlands für seinen Internetdienst "Street View". Dadurch werden zwangsläufig private Immobilien und Gärten samt zugehöriger Adresse ungefragt im Internet veröffentlicht und für jeden einsehbar. Wer dies nicht möchte, kann dagegen Widerspruch einlegen. Hier finden Sie Informationen zu Google "Street View" und eine Musterwiderspruchserklärung.

Die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger ist ein hohes Gut. Durch Projekte wie etwa Google "Street View" wird diese jedoch ungefragt unterlaufen. Zwar gibt es generell nichts gegen "Street View" einzuwenden, doch jeder Bürger sollte selbst darüber entscheiden, ob er seine Immobilie für jeden frei einsehbar mit zugehöriger Adresse im Internet präsentiert haben möchte. Es gibt die Möglichkeit, gegen die Veröffentlichung einer Abbildung seines Objektes in Google "Street View" Widerspruch einzulegen. Wir empfehlen, dieses Widerspruchsrecht wahrzunehmen. Der Internetdienstleister Google hatte kürzlich zugesagt, „Street View“ erst zu starten, wenn alle Widersprüche bearbeitet und die betroffenen Wohnungen, Häuser und Gärten unkenntlich gemacht worden sind. Was ist "Google Street View"? Google will detaillierte Bilder von Häusern und Straßenzügen ins Internet stellen. Dazu werden in weiten Teilen Deutschlands Straßenansichten für den Internetdienst "Google Street View" mit Kamerafahrzeugen aufgenommen. Anschließend will "Google Street View" die Bilder mit Häusern und Straßenabschnitten im Internet veröffentlichen. Dabei ist "Google Street View" für Internet-Nutzer nur auf den ersten Blick ein kostenloser Service. Denn letztlich zahlen alle Bürgerinnen und Bürger dafür: mit einem Verlust der Privatsphäre, der durch das millionenfache Abbilden von Häusern und Gärten entsteht. Musterwiderspruch zum Herunterladen (BMELV) Hinweise zum Einlegen von Widersprüchen gegenüber Google Inc./USA bzw. Google Germany GmbH gegen die Erhebung und Veröffentlichung von Aufnahmen durch den Dienst „Google Street View“ (Quelle: Unanbhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein). Informationen von Google, wo Aufnahmen für Google Street View gemacht werden, finden sie auf der folgenden Webseite: http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/faq.html#q9 Extern
  • Jede/r hat das Recht und die Möglichkeit, der Erhebung und Veröffentlichung von Aufnahmen der eigenen Person, von eigenen Kraftfahrzeugen und selbst bewohnten oder genutzten Gebäuden bzw. von Grundstückseigentum zu widersprechen.
  • Informationswünsche und/oder Widersprüche sind per E-Mail zu richten an streetview-deutschland@google.com oder postalisch an
  • „Google Germany GmbH, Betr. Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg“. Das ULD empfiehlt zur Beweissicherung, die Korrespondenz für die eigene Akte auszudrucken bzw. Kopien zu erstellen.
  • In dem Widerspruch sollten konkret die Gebäude bzw. Grundstücke, Fahrzeuge etc. (möglichst mit Adresse) benannt werden, die vom Widerspruch erfasst werden. Es ist dabei nicht nötig, den Grund für den Widerspruch darzulegen. Im Einzelfall, z. B. zur Vermeidung von Missbrauch, ist es zulässig, dass die Berechtigung für den Widerspruch durch Google Germany GmbH geprüft wird.
  • Die Wirksamkeit des Widerspruchs ist nicht von besonderen formellen oder inhaltlichen Anforderungen, z. B. der Nennung von Gesetzesnormen, abhängig. Unerheblich ist auch, ob der Widerspruch elektronisch oder schriftlich eingereicht wird. Google hat zugesagt, alle Widersprüche unabhängig von ihrer Form (ausgenommen sind mündliche Widersprüche) umzusetzen.
 

Homepage SPD Ortsverein Pegnitz

SPD-News

Aktuelles
arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Kopfbereich
Sprungmarken-Navigation
Hauptnavigation
Inhaltsbereich

Aktuelles

Lars Klingbeil,
15.06.2018

Namensbeitrag von Lars Klingbeil Verantwortung für Europa

Foto: Lars Klingbeil mit Blumenstrauß nach seiner Wahl zum Generalsekretär der SPD
photothek

„Leider erleben wir in diesen Tagen einen Koalitionspartner, der tief zerstritten ist und seine internen Konflikte nicht geklärt bekommt.“ Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil erinnert in seinem Namensbeitrag an den gemeinsamen Beschluss, in einer Bundesregierung den Alltag der Menschen in Deutschland zu verbessern und den Aufbruch für ein starkes Eutopa zu organisieren.

13.06.2018

Solidarität im digitalen Kapitalismus

Daten sind heute schon der wichtigste Rohstoff und Informationen werden zur zentralen Ware. Die Kontrolle über die Daten bündelt so viel Macht und Einfluss in den Händen weniger Konzerne wie niemals zuvor in der Geschichte. Gleichzeitig sind wir Zeugen einer neuen Produktionsweise mit grundlegenden Veränderungen für die Arbeitswelt. Wie schaffen wir Regeln und Rechte im digitalen Kapitalismus?

Lars Klingbeil,
11.06.2018

Eine Analyse der Bundestagswahl 2017 „Aus Fehlern lernen“

Vor seiner Wahl zum Generalsekretär im Dezember hat Lars Klingbeil zugesagt, dass er im Rahmen von #SPDerneuern jeden Stein umdrehen werde. Er wolle Fehler erkennen, benennen und daraus lernen. Deshalb hat er dem Parteivorstand direkt nach seiner Wahl im Dezember 2017 eine externe und unabhängige Evaluierung des Bundestagswahlkampfs vorgeschlagen. Das Evaluierungsteam hat seinen Bericht heute dem Parteivorstand vorgestellt.

Abonniere den RSS-Feed zu aktuellen Themen: www.spd.de/aktuelles/feed.rss

16.05.2018

Bundeshaushalt 2018: Nahles will investieren „...für Chancen und Perspektiven“

Foto: Andrea Nahles spricht im Deutschen Bundestag
dpa

Mit kraftvollen Investitionen will Finanzminister Olaf Scholz das Land fit machen für die Zukunft: 23 Prozent mehr als in der letzten Legislaturperiode. Zusätzliche Milliarden gibt es unter anderem für die digitale Ausstattung von Schulen, mehr bezahlbare Wohnungen, für Familien. Ein Haushalt, der das Land voran bringe, betonte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles am Mittwoch im Bundestag – auch für ein starkes Europa!

09.05.2018

Zur Miete oder im Eigenheim Mehr bezahlbare Wohnungen

Foto: Familie isst am Esstisch
gettyimages

Jeder Mensch hat bei uns Anspruch auf eine bezahlbare Wohnung. Egal ob jung oder alt, Familie oder Single, in der Stadt oder auf dem Land. Darum sorgen wir für faire Mieten – zum Beispiel mit mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau.

05.05.2018

200 Jahre Karl Marx Happy birthday, Karl!

Foto: Ein kleines Mädchen greift einer Karl-Marx-Figur an die Nase.
dpa

Karl Marx ist einer der wichtigsten Denker der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Doch welche Bedeutung haben seine Lehren heute? Zum 200. Geburtstag widmete die SPD dem berühmten Philosophen einen Festakt.

22.04.2018

Neue Parteivorsitzende Unser Versprechen: Solidarität

Die erste Frau an der Spitze der SPD. Und der Start in die inhaltliche und organisatorische Erneuerung. Die SPD schreibt ein neues Kapitel Parteigeschichte. Es geht um den Mut zum Fortschritt und um Solidarität als leitende Idee auf die großen Herausforderungen der Zeit.

05.04.2018

Die SPD wächst

Foto: Blick auf Arbeitsunterlagen beim Parteitag
photothek

2017 war ein Rekordjahr für die Mitgliederentwicklung der SPD. Und der Trend hält 2018 an. Damit ist die SPD weiter deutlich die mitgliederstärkste Partei in Deutschland.

03.04.2018

SPD-Bundesparteitag in Wiesbaden

Am 22. April beraten wir, wie wir als SPD gemeinsam in die Zukunft gehen. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen für eine starke Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert einzubringen. Es geht um neue Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit, die wir im Dialog miteinander finden wollen. Auf dem Parteitag setzen wir dafür das Startsignal, beschließen ein neues Arbeitsprogramm und wählen eine neue Parteivorsitzende. Wir freuen uns auf einen spannenden Parteitag! Herzlich willkommen in Wiesbaden!

16.03.2018

Equal Pay Day Vollzeit? Teilzeit? Deine Entscheidung

Andreas Amann

Kinder erziehen, Angehörige pflegen, sich weiterbilden oder einfach mal kürzer treten: Es gibt viele Gründe, weshalb Beschäftigte vorübergehend von Vollzeit auf Teilzeit wechseln. Viele möchten später ihre Stundenzahl wieder erhöhen – stecken aber fest. Das will die SPD in den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung ändern.

Paginierung
  1. 1 (aktive Seite)
  2. 2
  3. ?
  4. 37
Nächste Seite
Fußbereich
SPD in den sozialen Netzwerken
Verkürzte Navigation
Weiterführende Links/Kleingedrucktes

Unsere Abgeordneten

Besucher

Besucher:212339
Heute:17
Online:1