SPD ist sehr optimistisch für Stadtratswahl

Veröffentlicht am 18.12.2007 in Wahlen

Foto: Eva Böhm

Karl Lothes brachte es auf den Punkt: „Ich bin überzeugt, dass wir bei der Wahl bei den Stadtratssitzen zulegen werden.“ Er zählte wie auf einer brei­ten Palette seine lange, engagierte Arbeit in der Kommunalpolitik und seine Mitarbeit an erfolgreichen Pro­jekten auf, beispielsweise in der Ver­kehrs- oder Schulpolitik. Weiter erläu­terte er den anwesenden Genossen, dass er seine Chancen bei der Wahl zum Landrat recht gut einschätzt. Einigkeit zeigten die 30 SPDler, als sie für die Liste der Stadtratskandidaten votierten. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Oliver Winkelmaier, präsentierte diese Kan­didaten. Er meinte, dass in den vergange­nen sechs Jahren die SPD-Stadträte in der Pegnitzer Kommunalpolitik einiges bewegen konnten. „Zum Wohle der Menschen wurde vieles durchgesetzt und auf den Weg ge­bracht. Dies soll auch die Maxime für die nächste Wahl sein. Die SPD-Mann­schaft für die Zukunft steht“. Erfreut verwies er auf den hohen Frauenanteil. Ansonsten stehen Kan­didaten aus den eigenen Reihen wie auch freie Bewerber auf der Liste. Es wird ein breites Spektrum verschie­denster Berufe präsentiert, mit denen auch immer ein breit gefächertes Wis­sen und verschiedenste Kompetenzen einhergehen. Eine gute Mischung der Kandidaten aus dem Umland zählte er ebenso zu den positiven Aspekten wie die Mischung aus nahezu allen Alters­schichten.

Fraktionsführer Uwe Raab dankte allen Bewerbern für ihre Bereitschaft und das Engagement und betonte, dass die Mitwirkung an der Kommu­nalpolitik auch Spaß machen soll. Er sagte: „Wir stehen hier in der Tra­dition von Hans und Fritz Gentner, von Hans Scheuerlein und Else Potz­ler bis hin zu Reinhard Ullmann. Sie fühlten sich alle durch einen Geist ver­bunden.“ Er beschrieb ihn so: „Sozial­demokrat zu sein in der Kommunalpo­litik bedeutet, sachlich gute Politik zu machen und zu wissen, für wen und wofür man da ist. Nämlich für die klei­nen Leute und um den größten Hum­bug zu verhindern.“ Für die SPD heißt das, den Gemein­schaftsgeist und die Entwicklung der Stadt voranzubringen — würdig, soli­darisch und gerecht.

Uwe Raab zählte viele Themen auf, die rund seine Kolle­gen als Stadtratsfraktion anregen, ein­fordern und erreichen konnten: VGN­-Anschluss (besonders die Einbindung der Orte im Norden von Pegnitz, die Achse von Trockau über Zips nach Troschenreuth); die bauliche Verjün­gung der Gefahrenkreuzung in Tro­schenreuth und Tempo 30 in Neudorf; den Beitritt zur Metropolregion Nürn­berg, Erhalt des Pegnitzer Eisstadions oder des Sprungturms; Forderung zur flächendeckenden Versorgung mit DSL-Leitungen, und die Schaffung von zwei Kinderkrippen in Pegnitz. Dazu kommen die Bemühungen um ein schulisches Ganztagesangebot in Pegnitz, das mittlerweile von Schul­verband und Hauptschule verfolgt wird.

Raab weiter: „Wir haben den ‚Dia­log mit Zukunft’ mit der Bevölkerung geführt.“ Er beklagte die demographi­sche Entwicklung der Stadt, die durch einen dramatischen Bevölke­rungsrückgang gekennzeichnet ist. Raab forderte die dauerhafte Siche­rung der medizinischen Versorgung ebenso vehement wie den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Wei­ter führte er aus, dass es erforderlich ist den Transfer vom Forschungslabor auf die Werkbank für die Unterneh­men und für Neuansiedlungen zu bewerkstelligen. „Wir brauchen Entwicklung im Bereich Gesundheit und Wellness und wir brauchen ein Referat oder eine eigene Agentur für Wirtschaftsförde­rung.“ Uwe Raab sagte abschließend zu den Versammelten: „Es ist mir eine Ehre, die SPD-Stadtratsfraktion und die SPD-Liste anzuführen; wir haben uns als Fraktion ein kritisches, kon­struktives und kreatives Profil erarbei­tet; wir mischen uns ein und tragen Sinnvolles mit. Wir sind bereit, dicke Bretter zu bohren und nicht nur den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.“ EVA BÖHM

 

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