Presseschau (NN): „Ihr habt einen fantastischen Kandidaten“

Veröffentlicht am 23.04.2012 in Ortsverein

Mit höchster Polit-Prominenz schickte die SPD ihren Kandidaten Uwe Raab ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Gekommen waren nicht nur MdB Anette Kramme und die Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Petra Ernstberger. Auch Bayerns Landeschef Florian Pronold und MdL Dr. Christoph Rabenstein begleiteten die Wahl. Uwe Raab stellte den Mitgliedern seine Ziele in einer ausführlichen Rede vor.

Unter den knapp 80 Zuhörern im ASV-Heim waren auch der frühere SPD-Stadtrat Erhard Macha (Träger der Willy-Brandt-Medaille) und der Leiter des Jugendstadtrats, Dominik Düplois. Sie wurden von Ortsvorsitzendem Oliver Winkelmaier herzlich begrüßt, der auch Uwe Raab kurz vorstellte. Dieser bringe alles mit, was ein Bürgermeister braucht: „Sachverstand, 20 Jahre Erfahrung, ein offenes Ohr und ein Herz wie ein Bergwerk“.

Dr. Christoph Rabenstein sah in Uwe Raab, den er schon seit gemeinsamen Juso-Zeiten kennt, „den idealen Kandidaten“. Er werde es in Pegnitz — genau wie Christian Ude ab 2013 in Bayern — „noch besser machen“. Beifall brandete auf, als Rabenstein den spontanen Einsatz von Uwe Raab gegen die Neonazis in der Stadt lobte.

Floran Pronold (39), seit seinem 17. Lebensjahr bei der SPD und als Bankkaufmann und später Rechtsanwalt von Deggendorf aus auf Erfolgskurs bis in den Bundestag, stellte Uwe Raab als einen Mann vor, „der bei den Menschen ist und politischen Weitblick hat“.

In seinem niederbayerischen Dialekt, der verblüffend an Comedian Michael Mittermeier erinnert, erklärte er schmunzelnd, dass man ihn gern als „kleinen Glücksbringer“ zu Wahlen holt, weil er schon im rabenschwarzen Regen und Bodenmais SPD-Kandidaten durchbrachte.

Pronold freute sich, an diesem Abend mit Gerlinde Berner gleich ein neues Mitglied zu gewinnen. Er ermutigte die Sozialdemokraten, jeden Bekannten und Verwandten „pro Uwe“ umzustimmen: „Denn wer bei ihm sein Kreuz macht, der muss später selber keins mehr tragen.“ Sein Schlusswort gegenüber Uwe Raab lautete: „Du bist einer, der mit dem Herzen dabei ist und trotzdem mit dem Hirn anschiebt. Du bist der beste Bürgermeister für diese schöne Stadt.“

Als nächster Redner trat Reinhard Ullmann ans Pult. Er war genau wie Erhard Macha vor Uwe Raab der SPD-Fraktionssprecher im Stadtrat gewesen. Der frühere Lehrer hatte Uwe Raab als Schüler unterrichtet, er war mit ihm in Wackersdorf aktiv und in der Friedensbewegung, auch im Stadtjugendverband. Unter Beifall sagte er: „Du bist eine Persönlichkeit, der man Vertrauen schenken kann. Du hast ein unglaubliches Maß an wertvollen Erfahrungen gesammelt.“ Uwe Raab garantiere als Kandidat demokratische Mitwirkung der Bürger, Austausch und Transparenz. „Allein deswegen musst Du Bürgermeister werden.“

Anette Kramme unterstrich nach der einstimmigen Wahl (30 Mal Ja, eine Enthaltung), dass Uwe Raab eine gute Grundvoraussetzung für Politiker hat: Er musste sich beruflich hochkämpfen. Dabei erfuhr er „die Leiden der Menschen“, lernte das Zuhören und Sichdurchsetzen. Ihr Fazit war: „Ihr habt einen fantastischen Kandidaten.“

Uwe Raab selbst blickte zunächst zurück auf seine Wurzeln, die ihn zur SPD brachten. Seine Großmutter mütterlicherseits, eine Berlinerin, war 82 Jahre lang Sozialdemokratin und lebte ihm die Achtung des Nächsten vor, das Eintreten gegen Armut und für kleine Leute.

Seine Großmutter väterlicherseits stammte aus Rosenhof, musste im Ruhrgebiet Arbeit suchen, litt als Evangelische unter dem Druck der Familie ihres katholischen Mannes und vermittelte ihrem Enkel, wie wichtig ein guter Arbeitsplatz ist. Die Familie hing über Generationen an der KSB.

Uwe Raab selbst wurde Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, machte zwei Ausbildungen in Psychotherapie und wurde selbstständiger Supervisor (Berater) für Kliniken. Daneben engagierte er sich in der evangelischen Jugend, er kämpfte für Jugendräume, organisierte 25 Jahre lang das „Sommernachtsfest der Jugend“ und sorgte für einen Jugendaustausch mit Moskau. Er wurde auch Sprecher der Bürgerinitiative für den Neudorfer A9-Lärmschutz und bekam als langjähriger Stadtrat die silberne Bürgermedaille.

Uwe Raab setzte sich für den VGN und die Städtepartnerschaft ein, fürs Eisstadion und für eine Bowlingbahn anstelle von Glücksspieltempeln.

Er zitierte jetzt eine Studentin, die einmal sagte: „Die Seele einer Stadt ist unser aller Spiegelbild. Es liegt in unserer Hand, dass wir vor diesem nicht eines Tages erschrecken.“

Um hier zum Guten zu lenken, will sich Uwe Raab als Bürgermeister für ein Standortmarketing zusammen mit der Uni Bayreuth einsetzen, für eine Energiewende und für eine Bürger- und Stadtbeteiligung am Windkrafterlös.

Weiter will er die Abwanderung aufhalten mit Arbeitsplätzen, Bauland und Familienunterstützung. Senioren soll geholfen und Ärzte geholt werden. Sollte die KSB ihre neue Gießerei auf der Steinplatte beim Flugplatz bauen, würde er von der Guyancourt-Brücke aus eine Straße hinlegen.

Außerdem denkt Uwe Raab an ein Abbremsen der immer höheren Geldzahlungen an den Landkreis, an touristische Entwicklung, an Radnetze und an viele Bürgergespräche.

Er gratulierte jetzt den Anliegern der Alten Poststraße, die den Planern des Einkaufszentrums die Stirn boten: „Die Menschen haben die Nase voll. Sie wollen den Wechsel.“

Sein CSU-Konkurrent Wolfgang Hempfling sei jüngst in der Presse als „Noch-Kämmerer“ bezeichnet worden. „Ich werde alles dafür tun, dass er auch nach der Wahl noch Kämmerer ist.“

Quelle: Nordbayerische Nachrichten

 

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