Willy-Brandt-Medaille an Erhard Macha

Veröffentlicht am 03.12.2007 in Ortsverein

Zu seiner alljährlichen Weihnachtsfeier lud der SPD-Vorstand des OV-Pegnitz in die Gaststätte "Zipser Berg". Der Ortsvereinsvorsitzende Oliver Winkelmaier (rechts) ließ es sich nicht nehmen, dabei eine besonderer Ehrung durchzuführen. Erhard Macha, mittlerweile über 60 Jahre Parteimitglied, wurde für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und sein kommunalpolitisches Lebenswerk mit der Willy Brandt-Medaille geehrt. Erhard ist somit einer der Wenigen, die diese Ehrung zuteil wurde. Weitere Gratulanten waren die Stadträte Raab (links) und Lothes (2ter v. r.) sowie die oberfränkische SPD-Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme.

PEGNITZ - Erhard Macha ist für sein kommunalpolitisches Lebenswerk von der SPD-Bundestagsabgeordneten Anette Kramme und vom SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Oliver Winkelmaier mit der «Willy-Brandt-Medaille» ausgezeichnet worden.

Macha ist damit der erste Pegnitzer, der diese Auszeichnung erhielt. Der Ehrenbrief ist vom Vorsitzenden Kurt Beck und von Ludwig Stiegler original unterschrieben. Eine klingende Laudatio hielt Winkelmaier für Macha. «Ich kenne kaum einen Politiker im Landkreis Bayreuth, der diese Medaille mehr verdient hätte als Du. Unermüdliche Arbeit über Jahrzehnte hinweg als nimmermüder, stets antreibender Motor der Sozialdemokratie, mit über 60 Jahren Mitgliedschaft in der SPD.»

Anschließend zählte er auf: Bereits 1969 in den Kreistag des damals eigenständigen Landkreises Pegnitz eingezogen, nach der Gebietsreform 15 Jahre Mitglied im Kreisrat Bayreuth und im Kreisausschuss. Bekannt als «zäher Hund» bei manchen Debatten. Die Liebe zur Stadt Pegnitz zeigte sich in der 19-jährigen Funktion als Pegnitzer Stadtrat. Im Haupt- und Krankenhausausschuss konnte er richtungsweisende Entscheidungen mitbestimmen, für die Vereine hatte er als Sportreferent ein offenes Ohr.

Hallennulltarif und Bücherei

In dieser Funktion brachte Macha den Hallennulltarif und die Stadtmeisterschaft im Schießen auf den Weg. Die Pegnitzer Bücherei wurde 1955 bis 1960 von seiner Handschrift geprägt, die er ehrenamtlich leitete. Er erhielt bereits zahlreiche Ehrungen, die von der Qualität des Wirkens zeugen, parteiübergreifend wird sein Handeln respektiert und gewürdigt. Macha ist Träger der silbernen Bürgermedaille, und 1997 wurde er mit der Dankurkunde des Bayerischen Innenministers ausgezeichnet, 1994 für die hervorragenden Verdienste im Ehrenamt gewürdigt. Der stetige Einsatz für die Menschen prägte auch sein Handeln als Vorstand der Baugenossenschaft. Hier sorgte er 20 Jahre lang dafür, dass Arbeitern schöne und bezahlbare Wohnungen zur Verfügung standen. Beim Pegnitzer Begräbnisverein ist er Ehrenvorsitzender, zehn Jahre lang wirkte er in der katholischen Kirchenverwaltung mit. Im Kreisvorstand der SPD übte er 15 Jahre lang das Amt des Kreiskassiers aus. «Dein ehrenamtliches

Engagement war vorbildlich. Du bist ein lebendiges und ehrenwertes Vorbild, ein lebendes Denkmal für bürgerschaftlichen Einsatz, auf den unsere Gesellschaft so dringend angewiesen ist. Du hast unser Land, unsere Stadt und das städtische Gemeinwesen entscheidend mit aufgebaut und geprägt», so Winkelmaier.

Aus: Nordbayerische Nachrichten

 

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