Gutes Jurakorn für beliebtes Buchauer Holzofenbrot

Veröffentlicht am 25.08.2017 in Allgemein

Seit 1985 wird in Buchau bei Pegnitz nach alten Rezepten Holzofenbrot gebacken. Das Besondere an den Broten ist, dass für die Herstellung der Holzofenbrote ausschließlich natürliche Rohstoffe aus spritzmittelfreiem, kontrolliertem Anbau verwendet werden. Die Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Raab die Backstube und ließ sich von Juniorchefin Anette Grill und ihrem Ehemann Rainer die Herstellung der weit über die Pegnitzer Stadtgrenzen hinaus bekannten Brote erläutern.

Wichtigster Bestandteil der Brote ist das Mehl. Dafür werde, so Rainer Grill, ausschließlich sortenreines Jurakorn-Getreide verwendet, das auf ausgesuchten Anbauflächen in der Umgebung spritzmittelfrei angebaut wird. Zur Befeuerung der Holzbacköfen wird unbehandeltes Holz aus den Sägewerken der Umgebung genutzt. Anders als bei modernen Öfen gebe ein Steinbackofen die Wärme im langwelligen Spektrum ab. Das sorge für einen schonenden Backverlauf, das besondere Aroma und die knusprige Kruste. Als eines der Aushängeschilder der Genussregion Oberfranken bezeichnete Anette Kramme die Buchauer Holzofenbäckerei.

Noch hat die Holzofenbäckerei genügend Bäcker. Aber es werde, so Anette Grill, immer schwieriger Auszubildende zu finden. Das liege zum einen natürlich an der Nachtarbeitszeit. Zum anderen müssten die Auszubildenden künftig zum Berufsschulunterricht nach Hof – nicht gerade der nächste Weg. Von Pegnitz aus ist man mit dem Zug rund eine Stunde unterwegs. Anette Kramme will nun prüfen lassen, ob nicht Nürnberg als Berufsschulstandort gewählt werden könne.

Unglücklich ist man in der Buchauer Bäckerei über das riesige Hinweisschild vor dem Kreisverkehr, dass das Geschäft vom Kreisel kommend fast komplett verdeckt. Auch hier sagte Kramme Unterstützung zu. Sie will Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt aufnehmen und die Problematik ansprechen.

 

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04.08.2020

Corona Warnung vor zweiter Welle

Foto: Saskia Esken

SPD-Chefin Saskia Esken fordert angesichts steigender Infektionszahlen eine deutliche Ausweitung der Corona-Tests in Deutschland. Nötig sei eine Strategie, die es erlaube, durch flächendeckende und zugleich gezielte Tests Infektionen frühzeitig zu identifizieren und damit weitere Ansteckungsrisiken zu verringern, sagte Esken der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). „Da ist jetzt Verantwortung in Bund, Land und Kommune gefragt und gefordert.“

03.08.2020

Abschied von Hans-Jochen Vogel „Einer der ganz Großen der Sozialdemokratie“

Foto: Norbert Walter-Borjans spricht bei der Trauerfeier der Stadt München für Hans-Jochen Vogel im Gasteig
dpa

Bei der Trauerfeier für Hans-Jochen Vogel in München hat der Verstorbene selbst das letzte Wort. Denn, wie seine Witwe sagt: „Hans-Jochen Vogel wäre nicht er selber gewesen, hätte er ohne geordneten Abschied diese Welt verlassen.“

31.07.2020

Jungen Menschen eine Perspektive geben

Bild: Mann bei der Arbeit mit einer Bohrmaschine
Offset

Wir wollen, dass möglichst viele junge Menschen trotz Corona eine Chance auf eine Berufsausbildung haben. deshalb erhalten Unternehmen, die in der Krise weiter ausbilden oder die Zahl der Lehrstellen sogar erhöhen, eine Prämie. „Mit dem Schutzschirm für Ausbildung unterstützt die Bundesregierung Unternehmen mit insgesamt 500 Millionen Euro dabei, jungen Menschen eine Perspektive zu geben“, sagt Arbeitsminister Hubertus Heil.

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30.07.2020

Wirecard Scholz sorgt für Transparenz und Aufklärung

Foto: Der Schriftzug von Wirecard ist an der Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters zu sehen.
dpa

Im Fall Wirecard war ein hohes Maß an krimineller Energie am Werk – und die Wirtschaftsprüfung hat dabei versagt, das zu verhindern. Das darf in Zukunft nicht mehr passieren. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will den Fall Wirecard lückenlos aufklären und die nötigen Konsequenzen für die Zukunft ziehen.

29.07.2020

Bundeskabinett „Aufräumen“ in der Fleischbranche

Foto: Hubertus Heil
Werner Schüring

Arbeitsminister Hubertus Heil räumt wie angekündigt in der Fleischbranche auf. Das Bundeskabinett hat die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Bald werden Werkverträge verboten und Arbeitszeitverstöße strenger geahndet. „Wir schützen die Beschäftigten und beenden die Verantwortungslosigkeit in Teilen der Fleischindustrie“, so der Arbeitsminister.

28.07.2020

Kindergesundheit stärken

Foto: Wegweiser einer Kinderklinik
dpa

Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans,
27.07.2020

Kondolenzschreiben Wir werden Hans-Jochen Vogel vermissen

Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben den am Sonntag gestorbenen früheren Parteivorsitzenden Hans-Jochen Vogel als „überzeugten und überzeugenden Sozialdemokraten“ gewürdigt. „Er war eine einzigartige Persönlichkeit und hat unser Land und seine SPD für immer geprägt“, schreiben die Amtsnachfolger an die Familie Vogels. Dieser war am Sonntag im Alter von 94 Jahren gestorben. Das Kondolenzschreiben im Wortlaut.

26.07.2020

Wir trauern um Hans-Jochen Vogel

Die SPD trauert um Hans-Jochen Vogel. Er war der erste Vorsitzende der wiedervereinigten SPD. Er war ein großer Sozialdemokrat, ein Vorbild, ein Freund. Hans-Jochen Vogel kämpfte sein Leben lang für sozialdemokratische Werte, eine gerechte Welt und für ein einiges Europa. Er wird fehlen.

23.07.2020

Hubertus Heil Mindestlohn rauf auf 12 Euro!

Foto: Hubertus Heil
dpa

Wer jeden Tag zur Arbeit geht, muss von seinem Lohn leben können. Darum hat die SPD den Mindestlohn eingeführt – trotz heftiger Widerstände. Arbeitsminister Hubertus Heil will nun die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Mindestlohn auf 12 Euro angehoben wird. Das Ziel: Jede und jeder soll gut von seiner Arbeit leben können.

22.07.2020

#HumansofSPD Gedenken an die Opfer von Utøya

Heute vor neun Jahren hat ein rechtsextremer Täter in Oslo eine Bombe gezündet und anschließend auf der Insel Utøya 69 Menschen umgebracht. Fast die Hälfte dieser Menschen war noch nicht mal 18 Jahre alt. Sie alle nahmen an einem Feriencamp teil und gehörten zur Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei an. Sie wollten mit ihrer Politik die Welt verändern. Wir trauern um die 77 Menschen, die bei diesem Anschlag umgebracht wurden. Wir weichen keinen Zentimeter und kämpfen gemeinsam umso stärker gegen Faschismus und rechten Terror.

Wie sie den norwegischen Genoss*innen gedenkt und welche Gedanken ihr jedes Jahr am 22. Juli durch den Kopf gehen, hat Annika Klose für #HumansofSPD aufgeschrieben.

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